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Arktis-Expeditionskreuzfahrten
Schiffsreisen in der Arktis
Um die Faszination einer Reise in die Arktis zu beschreiben, reicht eigentlich ein simples «Wow». Es wird Ihnen nicht nur einmal über die Lippen kommen, wenn Sie in Spitzbergen den ersten Polarfuchs entdecken, vom Anblick der Eisberge in Grönland Gänsehaut bekommen oder ganz oben auf der Welt stehen, beim Nordpol.

Die Routen- und Destinationswahl hängt vor allem davon ab, was Sie auf Ihrer Reise sehen möchten und auf welcher Art Schiff Sie reisen möchten. Eher klein und familiär oder etwas grösser und luxuriöser? Muss die Bordsprache Deutsch sein oder ist Englisch kein Problem? Habe Sie zwei Wochen Zeit (das spricht eher für Spitzbergen) oder dürfen es auch drei Wochen sein (dann ist Grönland eine Option) oder gar einen Monat (dann sprechen wir über die Nordwestpassage)? Haben Sie eher wenig Zeit dafür ein grosszügiges Budget? Dann können Sie sich den Traum von einer Reise zum Nordpol erfüllen.

Zwischen Frühling und Herbst werden von vielen Schiffen Expeditionskreuzfahrten in Spitzbergen, Grönland, in der kanadischen Arktis wie auch zum Nordpol und durch die Nordwestpassage angeboten. Ship'N'Train Travel konzentriert sich dabei vorwiegend auf Schiffe mit einer Passagierkapazität zwischen 12 und maximal 200. Das garantiert ein möglichst familiäres Erlebnis in diesen weitgehend unberührten polaren Regionen.
Übersichtskarte Arktis
Last but not least beeinflusst natürlich auch Ihre Motivation, wieso Sie in die Arktis reisen möchten, Ihre Entscheidung. Hoffen Sie, einen Eisbären zu sehen? Wollen Sie eindrucksvolle, unberührte Fjorde mit Eisbergen erleben? Ist eine längere Fahrt durchs Packeis Ihr Ziel? Oder möchten Sie auf den Spuren von Polarforschern reisen oder die Inuit Kultur besser kennenlernen?
Dank unserem umfassenden Angebot an verschiedenen Arten von Arktisreisen, können wir die für Sie passende Reise finden.
Destinationen in der Arktis
Spitzbergen: Die meisten Schiffreisen in Spitzbergen starten im Hauptort Longyearbyen, welches mehrmals täglich von norwegischen Flughäfen in zwei bis drei Stunden angeflogen wird. Punktuell gibt es auch Reisen nach Spitzbergen ab Norwegen, Holland oder Schottland. Höhepunkte einer Spitzbergenreise sind vor allem die unberührte Landschaft, die eindrücklichen, in Buchten kalbende Gletscher und natürlich die Tierwelt.
Der Höhepunkt einer jeden Spitzbergenreise wäre es natürlich, wenn man den König der Arktis, den Eisbären, entdecken würde. Allerdings sind die Vorschriften, wie nahe man an Eisbären heranfahren darf, 2025 deutlich verschärft worden, so dass man - falls man einen erblickt - diesen nur aus mehreren hundert Metern Entfernung bewundern kann. Einzige Ausnahme: Wenn man im Packeis fährt und dort einen Eisbären entdeckt, dann darf das Schiff ganz nahe heranfahren. Aber der Eisbär ist nur einer von vielen Tierarten, die man auf Spitzbergen entdecken kann: Rentiere, Walross-Kolonien oder riesige Vogelkolonien an unfassbar steilen Klippen. Gerade in den kurzen Sommermonaten wird auch eine Wanderung durch die blühende Tundralandschaft einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Grönland: Eine Reise nach Grönland - egal ob an die Ost- oder Westküste - ist eine Reise, wo Sie mit eindrücklichen Naturerlebnissen rechnen dürfen. Die Ostküste mit den unberührten, riesigen Fjorden zwischen steil aufragenden Bergen, treibende Eisberge und die Hoffnung, vor der Küste auf Wale zu treffen stellt die Dimensionen, die man sich von Europa gewohnt ist, komplett in den Schatten. An der Westküste von Grönland erleben Sie neben der Natur auch das moderne Grönland und erfahren viel über das Leben der Inuits. Einige Reisen gehen bis zum 77. Breitengrad hoch nach Qaanaaq (Thule), einem der nördlichsten Ortschaften der Welt. Zum Vergleich: An der Ostküste gehen die Schiffe normalerweise nicht höher als der 72. Breitengrad.

Nordwestpassage: Eine Reise durch die legendäre Seefahrtsroute von Grönland nach Alaska ist bei Vielen auf der Bucket List. Erst von Roald Amundsen mit einer kleinen Schaluppe zwischen 1903 und 1906 zum ersten Mal erfolgreich durchfahren, geht das heute wesentlich komfortabler. Wer vor allem an der Geschichte der kanadischen Arktis interessiert ist, kann eine der Reisen ab Grönland in die kanadische Arktis buchen. Wer sich den Traum erfüllen möchte, den Spuren Roald Amundsen zu folgen, bucht eine Reise ab Grönland bis Alaska (oder umgekehrt).
Nordpol: Was vor wenigen Jahrzehnten selbst für die stärksten Eisbrecher noch nicht möglich war, kann “dank” dem Klimawandel in der Zwischenzeit auch mit touristischen Eisbrechern unternommen werden. Regelmässig durchfährt der französische Eisbrecher Le Commandant Charcot in den Monaten Juli bis September das Packeis in Richtung Nordpol. Die tagelange Fahrt durch Packeis ist dabei eine der wohl eindrücklichsten Erfahrungen, welche Sie auf dieser Reise machen werden.

Mit diesen Schiffen sind Sie in den Polarregionen unterwegs
Expeditionsschiffe sind meistens eher klein und für weniger als 250 Passagiere konzipiert. Einige davon sind ehemalige Forschungsschiffe, die für touristische Zwecke umgebaut wurden. Mit welchem Schiff werden Sie aber schliesslich unterwegs sein? Mehr erfahren
Häufige Fragen zu Grönlandreisen
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Expeditionskreuzfahrten in Grönland werden mehrheitlich zwischen Juni und September angeboten. Ab und zu fährt auch der (touristische) Eisbrecher «Le Commandant Charcot» bereits im Frühling an die Ostküste von Grönland, was natürlich ein ganz spezielles Erlebnis ist.
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Nein, für Grönland wird für touristische Aufenthalte kein Visum benötigt. Auch wenn Grönland politisch zu Dänemark gehört, ist die Einreise für Schweizer mit der Identitätskarte nicht möglich, man benötigt einen gültigen Reisepass.
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Seit Ende 2024 ist der Flughafen von Nuuk der Hauptflughafen von Grönland. Regelmässige Direktverbindungen bestehen ab Island und Kopenhagen. Von dort Nuuk aus kann auf Inlandflüge umgestiegen werden. Während der touristischen Hauptsaison gibt es vereinzelt auch Direktflüge von Kopenhagen nach Kangerlussuaq.
Je nach gebuchter Schiffsreise wird von der Reederei jeweils ein Charterflug nach oder von Grönland angeboten. Für Expeditionskreuzfahrten an die Ostküste von Grönland wird meistens von Reykjavik nach Nerlerit Inaat (Constable Point) in der Nähe von Ittoqqortoormiit geflogen.
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Bei einer Reise an die Ostküste steht vor allem die Natur im Vordergrund. Bei einer Reise entlang der Westküste ist - neben der Natur - der kulturelle und das Alltagsleben der Einheimischen auch ein wichtiger Erlebnisfaktor. Details zu möglichen Reisen findet man auf unserer Übersichtseite Schiffreisen in Grönland.
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Das Wetter während der touristischen Saison zwischen Juni und September ist in etwas vergleichbar mit einem kühlen, etwas instabilen Frühling in der Schweiz. Die Temperaturen schwanken so zwischen 5 und 15 Grad Celsius. Die Wettersituation kann sich schnell ändern, wenn also am Morgen die Sonne scheint, kann es am Nachmittag durchaus auch mal regnersich, windig oder nebelig sein.
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Wir empfehlen, sich nach dem Zwiebelprinzip zu kleiden, da das Wetter wechselhaft sein kann. Sicher ins Gepäck gehört eine Fleece- oder Daunenjacke, eine Wind- und wasserdichte Jacke, Mütze und gute Trekkingschuhe. Sie erhalten mit den Reiseunterlagen jeweils noch zusätzliche Informationen, was Sie packen sollten, da dies von Reise zu Reise leicht unterschiedlich sein kann. Wichtig: Grundsätzlich müssen Sie wahrscheinlich nichts besonderes kaufen, sofern Sie für das Schweizer Wetter gut gerüstet sind und ab und zu mal wandern gehen. Einzig wasserdichte Überhosen müssen Sie dabei haben für die Zodiacfahrten.
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Ja, Grönland ist ein sicheres Land zum Reisen. Die Kriminalitätsrate ist sehr niedrig und während einer Expeditionskreuzfahrt werden Sie nur an sicheren Anlandeplätzen an Land gehen, so dass auch die Naturrisiken minim sind.
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In Grönland ist die Dänische Krone das offizielle Zahlungsmittel. In grösseren Orten werden auch Kreditkarten akzeptiert, so dass Sie wahrscheinlich nur wenig Bargeld benötigen werden während Ihrer Expeditionskreuzfahrt. An Bord des Schiffes wird das Bordkonto meistens über eine Kreditkarte abgewickelt oder dann in der Bordwährung, die - je nach Schiff - Euro oder USD ist.
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Wer vor oder nach einer Expeditionskreuzfahrt noch eine Verlängerung wünscht, kann dies idealerweise in Island machen. je nach Reise führt die An- respektive Rückreise über Island, so dass problemlos ein Vor- oder Nachprogramm angefügt werden kann. Gerne unterbreiten wir Ihnen einen entsprechenden Vorschlag.
Häufige Fragen zu Nordpolreisen
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Die Saison, wo touristisch genutzte Eisbrecher bis zum Nordpol vorstossen können, ist recht kurz. Diese Nordpolreisen werden normalerweise nur in den Hochsommermonaten Juli/August angeboten, wenn das Packeis am dünnsten ist.
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Nein, es können nur richtige Eisbrecher mit der Eisklasse PC2 oder PC1 bis zum Nordpol vorstossen. Beliebt sind die Reisen mit dem luxuriösen französischen Expeditions-Eisbrecher «Le Commandant Charcot», der normalerweise jedes Jahr im Sommer mehrmals bis zum Nordpol vorstösst. Fahrten mit den rustikalen russischen Eisbrechern, welche vor dem Ukraine-Krieg regelmässig mit westlichen Touristen zum Nordpol fuhren, können leider nicht mehr angeboten werden.
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Normalerweise starten die Schiffsreisen zum Nordpol in Longyearbyen auf Spitzbergen oder unter Umständen auch schon von Island aus.
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Nein, zum Nordpol kann man nicht fliegen. Es gibt keine entsprechende Landpiste, wo Flugzeuge mit Touristen landen könnten.
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Das hängt etwas vom Starthafen ab. Normalerweise dauern die Reisen zum Nordpol zwei bis maximal drei Wochen.
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Grundsätzlich nicht. Der Schwerpunkt einer Nordpolreise liegt wirklich beim Nordpol. Je nach Verlauf der Reise kann aber auf dem Rückweg, z.B. in Spitzbergen, noch ein bis zwei Tage mit Landgängen eingeplant werden. Aber grundsätzlich schifft man ein, fährt direkt in Richtung Norden zum Nordpol und fährt dann wieder direkt durch das Packeis zurück zum Ausschiffungshafen.
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Nein, im Gegensatz zur Reisen in Spitzbergen oder in die Antarktis sind Tiersichtungen kein Schwerpunkt bei Nordpolreisen. Vielleicht sehen Sie mal einen Wal oder wenn Sie Glück haben eine Robbe oder - wenn Sie noch mehr Glück haben - einen Eisbären auf dem Packeis. Grundsätzlich liegt der Schwerpunkt bei Nordpolreisen auf der Fahrt durch das Packeis und dem Wissen, am Schluss auf dem nördlichsten Punkt unseres Planeten zu stehen.
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Es ist nicht extrem kalt und in den Sommermonaten oft um die Nullgradgrenze. Aber mit dem Windchill-Faktor kann es sich auch deutlich kälter anfühlen.
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Nein. Wenn Sie im Winter in der Schweiz auch mal draussen sind bei etwas kälterem Wetter und z.B. etwas wandern gehen, benötigen Sie keine spezielle Kleidung. Was sicher benötigt wird sind wasserdichte Überhosen für eventuelle Fahrten mit dem Zodiac und Sonnenbrille/-schutz. Normalerweise erhalten Sie an Bord zudem einen speziellen Parka für den Landgang, der Sie warm hält. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie weitere Empfehlungen, was Sie für diese einmalige Reise packen sollten.
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Eine normale Grundfitness reicht völlig aus. Vor der Reise müssen Sie einen medizinischen Fragebogen ausfüllen, aufgrund dessen der Vertrauensarzt der Reederei eine Buchung ablehnen kann. Man muss sich bewusst sein, dass - sollte etwas passieren - nur das (meistens zwar recht gut ausgerüstete) Schiffspital für die medizinische Erstversorgung zur Verfügung steht, aber es Tage dauern kann, bis man ein Spital erreicht. Aufgrund der Distanz ist normalerweise auch keine Luftrettung möglich, auch wenn die Eisbrecher jeweils über einen Helikopterlandeplatz verfügen.
Häufige Fragen zu Reisen durch die Nordwestpassage
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Das Zeitfenster für Nordwestpassagen ist recht kurz. Die meisten Reisen finden jeweils im August und September statt, wenn das Meereis die Durchfahrt - vor allem im östlichen Teil - am besten ermöglicht.
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Das hängt davon ab, welche Reise man bucht. Wenn man die gesamte Nordwestpassage befahren will, dann schifft man entweder an der Westküste von Grönland in Richtung Alaska ein oder - wenn man den umgekehrten Weg bucht - von Alaska an die Westküste von Grönland. Die Expeditionskreuzfahrten, welche sich auf den östlichen Teil der Nordwestpassage konzentrieren starten normalerweise ebenfalls von Grönland aus. Weitere Details finden Sie auf Schiffsreisen durch die Nordwestpassage und in die Kanadische Arktis
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Wer von Grönland nach Alaska die gesamte Nordwestpassage befahren möchte, benötigt ungefähr vier Wochen. Reisen ab/bis Grönland in den östlichen Teil der Nordwestpassage dauern ca. 2 ½ Wochen.
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Aufgrund des Klimawandels ist die Fahrt durch die Nordwestpassage in den letzten Jahren für mehr Schiffe machbar geworden. Allerdings müssen alle Schiffe die Vorgaben des kanadischen Arctic Waters Pollution Prevention Act erfüllen, um eine Durchfahrtsgenehmigung zu erhalten. Diese variieren je nach Schiffstyp. Deshalb dürfen z.B. neben herkömmlichen Expeditionskreuzfahrtschiffen gelegentlich auch kleinere Segelschiffe die Nordwestpassage befahren.
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Die Temperaturen schwanken zwischen ca. der Nullgradgrenze und plus 10 Grad Celsius. Je nach Wetterlage kann dies aber stark schwanken. Zudem kann der Wind die gefühlte Temperatur deutlich senken.
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Wenn Sie in der Schweiz auch mal bei etwas garstigem Wetter draussen sind, werden Sie wahrscheinlich das meiste schon im Kleiderschrank haben, was Sie für eine Reise durch die Nordwestpassage benötigen. Sicher ist eine wind- und wasserdichte Jacke nötig (die wird zum Teil aber auch an Bord leihweise zur Verfügung gestellt), Mütze, Sonnenbrille und Sonnenschutz und für Anlandungen mit den Zodiacs ganz wichtig, eine wasserdichte Überhose. Mit den Reiseunterlagen werden Sie entsprechende Empfehlungen für Ihre Reise erhalten.
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Sie werden während einer Nordwestpassage sicherlich viel Seevögel sehen. Vielleicht wird auch der eine oder andere Wal mal gesichtet. An der Küste entlang der Baffin Bay werden Sie vielleicht auch Robben oder Walrosse entdecken, theoretisch auch Eisbären. Aber der Schwerpunkt bei einer Nordwestpassage liegt eindeutig bei der Natur und - vor allem im östlichen Teil - bei der Geschichte und Kultur.
Häufige Fragen zu Spitzbergenreisen
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Die meisten Reisen in Spitzbergen finden zwischen April und September statt. Im Frühling (April/Mai) werden oft Skitourenreisen mit Segelschiffen angeboten. Im Mai gibt es noch mehr Eis, was der Kapitän bei der Routenwahl jeweils berücksichtigen muss. Im Sommer ist die blühende Tundra und die Mitternachtssonne sicherlich ein Highlight. Gegen Ende der Saison können oft Nordlichter am Himmel und Wale im Wasser beobachtet werden.
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Die Chancen stehen tendenziell eher schlecht und wenn man einen sieht, darf man aufgrund von 2025 verschärften Vorschriften nur bis auf 300 Meter (März - Juni) und sogar nur auf 500 Meter (restliche Monate) an Eisbären heranfahren. Die besten Chancen - aber längstens keine Garantie - hat man, wenn man eine Reise bucht, wo auch ein Abstecher zur Packeisgrenze eingeplant ist. Denn Eisbären dürfen - und machen das durchaus - bis ganz nahe ans Schiff herankommen und schauen, was für eine komische Stahlrobbe sich da in sein Revier verirrt hat. Also wichtig: Der Eisbär darf unter keinen Umständen der ausschlaggebende Grund sein, eine Spitzbergenreise zu buchen, die Sichtung eines Eisbären wäre einfach ein höchst willkommener Bonus.
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Während einer Spitzbergenreise werden Sie typischerweise viele verschiedene Vogelarten sehen. Auf vielen Reisen ist auch der Besuch bei einer Walrosskolonie vorgesehen. Die halten sich immer am gleichen Ort auf und sind deshalb gut auffindbar. Aber auch Rentiere und Polarfüchse können Ihren Weg kreuzen. Eisbären sind selten anzutreffen und wenn ja, aus regulatorischen Gründen nur aus einer Mindestdistanz von 300 oder 500 Metern je nach Saison. Während Sie mit dem Schiff zum nächsten Liegeplatz fahren, entdecken Sie im Wasser vielleicht auch den einen oder anderen Wal.
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Sofern Sie bei normal guter Gesundheit sind, können Sie bedenkenlos eine Reise nach Spitzbergen buchen. Bei vielen Landgängen werden Wanderungen angeboten. Meistens kann man zwischen einfachen und anspruchsvolleren Ausflügen wählen oder ganz darauf verzichten und die Landschaft vom Schiff oder vom Strand aus geniessen.
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Sofern Sie in der Schweiz im Winter ab und zu auch mal wandern gehen, werden Sie das meiste wahrscheinlich schon zuhause haben. Sie kleiden sich am besten im Zwiebelprinzip, so dass Sie auf veränderte Temperaturen (oder bei Wanderungen auf erhöhte körperliche Aktivität) reagieren können. Sicher nötig ist eine wind- und wasserdichte Jacke, Sonnenbrille/-schutz, Mütze und eine wasserdichte Hose für die Transfers und Fahrten mit dem Zodiac. Für Landgänge stellen die meisten Reedereien Gummistiefel zur Verfügung. Mit ihren Reiseunterlagen erhalten Sie dann noch detailliertere Empfehlungen, was Sie für die Reise packen sollen.
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Grundsätzlich herrscht in Spitzbergen im Sommer ein relativ trockenes Klima. es kann aber zwischendurch auch mal regnerisch oder nebelig sein. Die Temperaturen - je nach Örtlichkeit - bewegen sich zwischen dem Gefrierpunkt und ca. 10 Grad Celsius. Wenn es windet, kann sich die gefühlte Temperatur deutlich kälter anfühlen, wenn es windstill ist und die Sonne scheint, kann man aber auch schon mal leicht ins Schwitzen kommen.
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Es gibt keine Direktflüge ab der Schweiz nach Spitzbergen. Der einzige internationale Flughafen von Spitzbergen ist in Longyearbyen und wird mehrmals täglich vor allem von Oslo (ca. 3 Flugstunden) und Tromsø (ca. 2 Flugstunden) aus angeflogen. Bei der Anreise aus der Schweiz muss aufgrund der Flugzeiten oft in Oslo übernachtet werden.
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