Halbumrundung Antarktis-Entdeckung der Westküste

Antarktiskreuzfahrt der anderen Art

Als echte Entdecker durchqueren Sie die legendären Südpolarmeere, Bellinghausensee und Amundsensee nähern sich dem Marie-Byrdland, einem letzten Niemandsländer der Erde und versuchen, wenn die Bedingungen es erlauben, die eisbedeckte Charcot-Insel zu erreichen.

Auf einen Blick

10.01.2028 - 09.02.2028
31 Reisetage
Antarktika / Macquarie Island / Rossmeer
Kaiserpinguin / Kajak / Schneeschuh
ab CHF 59'190.-
  • Eiswelt Richtung Bellingshausensee
  • Mögliche Begegnungen mit der grössten Pinguinart der Welt
  • Fahrt mit einem luxuriösen, hochmodernen Eisbrecher

Reiseroute

Reiseprogramm

1. Tag: Santiago de Chile, Chile
Individuelle Anreise nach Santiago de Chile. Transfer zum 5*-Hotel indem Sie eine Nacht verbringen werden. Der weitere Tag steht Ihnen frei zu Verfügung. Gemeinsames Abendessen.

2. Tag: Flug Santiago de Chile – Ushuaia und Einschiffung auf den Eisbrecher
Nach einem frühen Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug nach Ushuaia, dem Tor zum weissen Kontinent, das von den Argentiniern auch als «Das Ende der Welt» bezeichnet. Transfer zum Hafen. Einschiffung am späteren Nachmittag auf den Eisbrecher «Le Commandant Charcot». Vor dem Abendessen heisst es «Leinen los». Das Schiff löst sich langsam von der Pier und steuert in Richtung Beagle Kanal.

3. – 4. Tag: Auf See
Während der Kapitän das Schiff in Richtung Süden steuert, haben Sie Zeit Ihre Kenntnisse über die Antarktis zu vertiefen. Eine Expeditionsreise in die ökologisch sensible antarktische Region ist strikte reguliert. Ihr Expeditionsteam wird Sie darüber informieren, auf was man bei den Landgängen achten muss und wie die Ausfahrten mit dem Zodiac ablaufen. Das Expeditionsteam wird natürlich haben auch in verschiedensten Vorträgen über die Geschichte und die Fauna von Antarktika sprechen, während Albatrosse, Kapsturmvögel und andere Seevögel am Heck des Schiffes folgen. 

5. – 6. Tag: Südlicher Polarkreis, Antarktische Halbinsel und Marguerite Bay
Wenn die Witterungsbedingungen es zulassen, überqueren Sie den mythischen südlichen Polarkreis auf 66° 33’ südlicher Breite. Diese Linie markiert die Grenze, ab der zur Sonnenwende im Dezember die Mitternachtssonne zu sehen ist. Jenseits dieses Kreises bleibt die Sonne mindestens einmal im Jahr mindestens 24 Stunden lang über dem Horizont. Ganz sicher wird das einmalige Erlebnis, diese Linie zu überqueren, ein unvergesslicher Höhepunkt Ihrer Reise in die Polarregion bleiben.

Die Antarktische Halbinsel begeistert mit einer eindrucksvollen Welt aus Eis, Licht und Stille, geprägt von faszinierenden Blau- und Weisstönen. In dieser abgelegenen Region begegnen Sie einer aussergewöhnlichen Tierwelt mit Pinguinen, Walen, Robben und zahlreichen Seevögeln. Je nach Bedingungen unternehmen Sie Zodiac-Ausfahrten und Anlandungen, um Gletscher, Packeis, mächtige Eisberge, geschützte Buchten und Spuren früherer Expeditionen zu entdecken. In dieser nahezu surrealen Landschaft folgen Sie den Wegen berühmter Polarforscher und erleben die unberührte Natur der Antarktis intensiv und hautnah.

Mächtige, tiefblaue Eisberge prägen die Marguerite Bay, eine der schönsten Regionen der Antarktis. Umgeben von Inseln und Küsten wurde sie von Jean-Baptiste Charcot benannt und erforscht. Heute lassen sich hier häufig Wale sowie mit etwas Glück Seeleoparden und Adeliepinguine beobachten.

7. Tag: Entdeckung der Charcot-Insel
Als er diese von Packeis umgebene Insel 1910 an Bord der Pourquoi Pas? während der Kartografierung der Alexander-I.-Insel entdeckte, kam Jean-Baptiste Charcot nicht näher als 40 Meilen an sie heran. Die Insel liegt in einem Gebiet mit häufigen Depressionen und ist regelmässig mit Wolken bedeckt. Sie bleibt in vielerlei Hinsicht rätselhaft. Mit Ausnahme der Felsvorsprünge, die sich über etwa zehn Kilometer bis in den äussersten Nordwesten erstrecken, ist sie vollständig von Eis und steilen Klippen bedeckt. Das Schelfeis über dem Wilkins-Sund reisst seit Kurzem an seiner schmalsten Stelle auf und trennt die Insel offiziell von ihrer 50 km entfernt liegenden Nachbarin Alexander-I.-Insel ab. Nur wenige Menschen sind bislang auf dieser nahezu unberührten Insel gelandet. Ihre Gewässer ziehen zahlreiche Meeresvögel wie Sturmvögel, Antarktische Seeschwalben oder Raubmöwen an.

8. – 10. Tag: Auf See
Geniessen Sie während der Überfahrt auf See die zahlreichen Freizeitangebote an Bord. Gönnen Sie sich Entspannung im Spa oder halten Sie sich im Fitnessraum in Form. Lassen Sie sich je nach Jahreszeit zu einem Sprung in den Pool oder zu einem Sonnenbad verlocken. Dieser Reise ohne Zwischenstopp bietet auch Gelegenheit, einer Konferenz oder einer der an Bord angebotenen Vorstellungen beizuwohnen, abhängig von den angebotenen Aktivitäten, oder in der Boutique ein wenig zu shoppen oder die PONANT-Fotografen in ihrem eigenen Bereich aufzusuchen. Wer das offene Meer liebt, bewundert auf dem Oberdeck das Schauspiel der Wogen und kann mit etwas Glück Meerestiere beobachten. Eine zauberhafte kleine Auszeit mit Komfort, Entspannung und Unterhaltung.

11. – 16. Tag: Entdeckung von Marie-Byrd-Land
Mary-Bird-Land zählt zu den entlegensten Regionen auf dem unzugänglichsten Kontinent unseres Planeten. Welch ein Privileg ist es allein schon, ihre Ufer zu erblicken! Eingebettet zwischen das Rossmeer und seinen grossen Eisschelf im Osten und die Bellinghausensee im Westen, ist die gefrorene Küste dieses Landes von der Amundsensee umgeben, die teilweise von dickem Packeis bedeckt ist. Das über eine Million km2 grosse Gebiet in der westlichen Antarktis ist durch die Transantarktische Gebirgskette vom Rest des Kontinents isoliert. Diese geografische Abgeschiedenheit und das raue Klima haben es zu einem der wenigen Niemandsländer (Terra Nullius) gemacht, Gebiete auf unserem Planeten, die von keinem Staat beansprucht werden. 1929 erhielt Marie-Byrd-Land seinen Namen von Admiral Richard E. Byrd zu Ehren seiner Frau nach seiner Expedition in dieses Gebiet. 

Die Erkundung der vom Eis geformten Landschaften taucht Sie in die endlose Eiswüste der Antarktis ein, wo Pinguine, Seehunde, Wale und Orcas die einzigen lebenden Seelen sind. Abhängig von der Wetterlage führt Ihre Erkundung der Region Sie zu einer Reihe von wenig bekannten aber nicht weniger faszinierenden Inseln: Sipple Island und der aus einem alten Vulkan entstandene Berg oder Clark Island. 

17. – 18. Tag: Auf See
Geniessen Sie zwei weitere Tage auf See.

Auf Ihrer Reise überqueren Sie die Datumsgrenze im Pazifik nahe dem 180. Längengrad. Beim Überschreiten dieser imaginären Linie ändert sich das Datum – westwärts gewinnen Sie einen Tag, ostwärts verlieren Sie einen. Dieses Phänomen faszinierte bereits Magellans Mannschaft und inspirierte Werke wie «In 80 Tagen um die Welt» von Jules Verne.

19. – 24. Tag: Entdeckung vom Rossmeer
Der letzte Ozean, so nennen Wissenschaftler der ganzen Welt diese tiefe Bucht, die den antarktischen Kontinent zwischen Marie-Byrd-Land und Viktorialand umgibt. Im Jahr 2016 wurde das Rossmeer als das letzte noch intakte Meeresökosystem zum grössten Meeresschutzgebiet der Erde ernannt. Es war der Ausgangspunkt der grössten Expeditionen in die südlichen Regionen und vor allem zum Südpol und wurde zwischen 1839 und 1843 von James Clark Ross erforscht. Er entdeckte den gigantischen, ins offene Meer vordringenden Eisschelf, von dem gewaltige Eisberge abbrechen.

Wenn die Wetter- und Eisverhältnisse es zulassen, können Sie mehrere mythische Orte in der Region entdecken. Eine mögliche Etappe ist Kap Adare am nordöstlichen Zipfel der Borchgrevink-Küste, wo eine der grössten Adeliepinguinkolonien der Welt lebt. Wir werden auch versuchen, die Terra Nova Bay zu erreichen, in deren Süden die schillernde Drygalski-Eiszunge liegt. Sie ist mindestens 4000 Jahre alt und erstreckt sich 70 km weit vor dem David-Gletscher ins Meer. An ihrer breitesten Stelle misst sie 24 km. Auf der Ross-Insel wandeln Sie am Fusse des Mount Erebus in den Spuren der legendären Forschungsreisenden Shackleton und Scott, die Kap Royds und Kap Evans als Basislager für ihre späteren historischen Expeditionen wählten. Im McMurdo-Sund, der die Insel vom Festland trennt, entdecken Sie eine unwirkliche Landschaft: der Taylor-Gletscher streckt seinen Arm in schneefreie Täler, über denen sich Berge mit ihren Gesteinsschichten erheben. Etwas weiter erzählt die Bucht der Wale eine andere Geschichte, die des Norwegers Roald Amundsen, der 1911 von hier aus zum ersten Mal den Südpol erreichte.

25. Tag: Balleny-Inseln
Die Balleny-Inseln sind eine abgelegene Inselgruppe, die sich über etwa 160 km von Nordwesten nach Südosten rund 270 km nördlich des antarktischen Kontinents erstreckt und vom südlichen Polarkreis geschnitten wird. Die stark vergletscherten Vulkaninseln wurden seit ihrer Entdeckung 1839 nur selten betreten. Ihr abgelegene Lage in den reichen Gewässern des Südpolarmeers liess eine grosse Artenvielfalt entstehen, wie in der gesamten Region des Rossmeers. Buckelwale und Finnwale sind häufige Gäste dieser Region, in der sie ausreichend Nahrung finden, ebenso wie Krabbenfresser- und Weddellrobben, See-Elefanten und Seeleoparden. Mehrere Inseln sind die Heimat grosser Adelie- und Zügelpinguinkolonien.

Wenn die Wetterverhältnisse es zulassen, können Sie die spektakuläre Küste mit dem zodiac erkunden und die üppige Fauna beobachten.

26. – 29. Tag: Auf See
Geniessen Sie die letzte Tage auf See, bevor Sie in Hobart ankommen.

30. – 31. Tag: Ausschiffung in Hobart, Tasmanien
Nach diesen ereignisreichen Tagen und vielen neuen Erfahrung heisst es nun wieder Abschied nehmen. Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Weiter- und Heimreise.

Die an der Mündung des Flusses Derwent auf der Insel Tasmanien gelegene Hauptstadt Hobart zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Lage aus. Denn sie ist von den Bergen Wellington und Mount Nelson umgeben. Die tasmanische Hauptstadt öffnet Ihnen die Pforten zu diesem Land am Ende der Welt, das eine Fülle an Nationalparks aufweist. Sie gehören zu einer Zone unberührter Natur, die zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde. Bei einem Spaziergang mitten durch Hobart erstaunen die Ruhe und der Frieden, die hier herrschen. Von der Stadtmitte mit der hübschen Fussgängerzone Elizabeth Street bis zu den Kais um Sullivans Cove können Sie das reiche koloniale Erbe inmitten eines grünen Paradieses bewundern.

Reisedaten

Auf Anfrage
10.01.2028 - 09.02.2028 | 31 Reisetage | Le Commandant Charcot
CHF 59'190.-
Tourcode: 4598

Persönliche Beratung

Andrea Maurer

Preise pro Person

Saison 2027/28
  • Prestige Suite ab CHF 60'020.–
  • Deluxe Suite ab CHF 64'650.–
  • Grande Suite auf Anfrage
  • Privilege Suite ab b CHF 107'990.–
  • Duplex Suite ab CHF 135'730.–
  • Owner's Suite auf Anfrage

Die Preise sind Richtpreise und variieren je nach Nachfrage gegen oben oder unten. Einzelkabinen auf Anfrage.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Flug Santiago de Chile – Ushuaia, in Economy Class
  • 1 Übernachtung in einem 5*-Hotel in Santiago de Chille vor der Schiffreise, inkl. Frühstück und einem gemeinsamen Abendessen
  • Transfers gemäss Reiseprogramm
  • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie, inkl. Vollpension an Bord
  • «Open Bar» (Wein, Hauschampagner, div. alkoholische Getränke ausser Premium Brands)
  • 24-Stunden-Roomservice
  • Geführte Landausflüge (inkl. Zodiacfahrten)
  • Vorträge durch Experten (auf französisch und englisch)
  • Gummistiefel (zur Ausleihe)
    Warmer Parka (als Geschenk)
  • Hafen- und Landungsgebühren
Leistungen nicht inbegriffen
  • Hin- und Rückreise bis Santiago de Chile / ab Hobart
  • Nicht erwähnte Getränke und Mahlzeiten
  • Premium Getränke an Bord
  • Spa-Anwendungen/Wäsche-/Coiffeurservice/Ärztekonsultationen an Bord der «Le Commandant Charcot»
  • Wasserdichte Regenhosen (obligatorisch für Anlandungen)
  • Versicherungen
  • Trinkgelder

Ihr Zuhause unterwegs

Le Commandant Charcot
Le Commandant Charcot

Mit «Le Commandant-Charcot» konzipiert die französische Reederei PONANT den ersten im Premiumsegment angesiedelten Eisbrecher. Bei der Entwicklung dieses Schiffes wurde mit dem hybriden Erdgas-Elektroantrieb grosser Wert auf den Umweltschutz gelegt. Aber die «Le Commandant-Charcot» ist nicht nur in der Technik fortschrittlich. Als Eisbrecher kann sie Routen befahren, die kein anderes Expeditionskreuzfahrtschiff befahren kann. Gäbe es eine Skala von 1 - 10 für den Erlebniswert der befahrenen Routen, würde sie wohl bei "11" landen.

Gut zu wissen / Hinweise

Wie bei allen Expeditionsreisen bestimmt die Natur und das Wetter den genauen Routenverlauf und die möglichen Anlandungen, dies gilt auch für Eisbrecher. Sichtungen von Kaiserpinguinen respektive Besuch der Kaiserpinguin-Kolonie kann deshalb nie garantiert werden.  

Gerne sind wir Ihnen bei der Organisation eines allfälligen Verlängerungsprogrammen behilflich.

Das sagen unsere Kund*innen

Stories

Schiffsbesichtigung des Eisbrechers «Le Commandant Charcot»

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