Seevögel vor einem Eisberg

Spitzbergen-Umrundung und Grönland

Arktische Ikonen bei einem Gipfeltreffen

Der Kurs spannt den Bogen vom Svalbard-Archipel zum weltgrössten Nationalpark in Nordostgrönland. Sie erleben arktische Landschaften mit gewaltigen Gletschern, markanten Gebirgen und einem einzigartigen Fjordlabyrinth.

Auf einen Blick

01.08.2027 - 17.08.2027
17 Reisetage
Spitzbergen
Deutsch
ab CHF 16'290.-
  • Arktische Ikonen: Svalbard und Grönland
  • Mit Glück Moschusochsen, Polarfüchse, Rentiere und Eisbären sichten
  • Modernes Expeditionskreuzfahrtschiff

Reiseroute

Reiseprogramm

1. Tag: Einschiffung Tromsø, Norwegen
Sonderflug ab Deutschland nach Tromsø in Norwegen. Gruppentransfer zum Hafen und Einschiffung auf Ihr Expeditionsschiff. Am Abend geht Ihre Reise los. 

2. Tag: Auf See
Geniessen Sie die Annehmlichkeiten an Bord. 

Vor dem legendären Nordkap erleben Sie die raue Schönheit des Meeres und eine besondere Atmosphäre. Auf der 307 m hohen Klippe markiert es den nördlichsten Punkt des europäischen Festlands – und steht bis heute für echten Entdeckergeist.

3. – 7. Tag: Erkundung Spitzbergen
Einmal im Leben nach Spitzbergen reisen. Den Mythos mit eigenen Abenteuern erwecken. Dorthin gelangen, wo kaum ein Mensch zuvor war. Eine Welt entdecken, die mit Entrücktheit fasziniert und zugleich im geo- und klimapolitischen Fokus steht. Der Archipel mit rund 400 Inseln, wovon Spitzbergen die grösste ist, heisst offiziell Svalbard – die «kühle Küste». In diesem nautisch anspruchsvollen Expeditionsrevier spielt Ihr Schiff seine Vorteile voll aus: klein, wendig und mit höchster Eisklasse für Passagierschiffe. Die Route wird von der Natur bestimmt. Wetter- und Eislage entscheiden über den flexiblen Verlauf. Während die Westküste fast das ganze Jahr über schiffbar ist, sind die Gewässer im Norden in manchen Jahren bis in den Juni hinein von festem Meereis bedeckt. Sind die Bedingungen günstig, bahnt sich das Schiff den Weg durch die Treibeisfelder der Hinlopenstrasse und wagt die Umrundung. Alternativ steuert Ihr Schiff bis zur Eisgrenze und erkundet im Anschluss noch intensiver den Westen des Archipels.

Auf Barentsøya sichten Sie vielleicht Rentiere in blühender Natur. Die Insel ist auch ein wichtiges Gebiet für Eisbären, die hier ihre Jungen zur Welt bringen. Mit Glück ergibt sich die Chance, die Tiere aus sicherer Entfernung vom Schiff aus zu beobachten.

Wenn die Wetter- und Eisbedingungen es erlauben, fahren Sie durch den engen Freemansund. Halten Sie die Augen offen: Wale suchen die geschützten Biotope vor Spitzbergen auf und begleiten gerne streckenweise Schiffe, die den Archipel passieren.

Besonders gewichtige Beobachtungen lassen sich womöglich auf Nordaustlandet machen, im ureigenen Revier der Walrosse: Die schweren Kolosse nutzen die flachen Strände oft als Liegeplatz. Die mächtigen Bullen können über 1 t schwer und 3,5 m lang werden.

Eine fast mystische Stimmung umgibt Sie bei der Fahrt durch die Hinlopenstrasse, wenn deren bräunlich bis schwarz gefärbten Strände und Felsen von Nebel und Eis bedeckt werden. Vielleicht sichten Sie erneut Wale.

Im Liefdefjord rückt der majestätische Monaco-Gletscher in Ihren Fokus. Von der 5 km breiten Abbruchkante stürzen immer wieder Eisblöcke in den Fjord. Schauen Sie gespannt von Deck oder vom Zodiac aus zu. Der Gletscher wurde zu Ehren von Fürst Albert I. von Monaco benannt, der das Gebiet 1906 und 1907 mit Gunnar Isachsen erforschte.

Die Arktis lässt niemanden kalt – erst recht nicht bei den heißen Quellen im Bockfjord. Um diese herum haben sich Sinterterrassen aus Kalkstein gebildet, einzigartig auf ganz Spitzbergen. Das Wasser in den Quellen ist Grundwasser, das so erwärmt wird, dass die Temperatur an der Oberfläche das ganze Jahr über 20 °C oder mehr beträgt.

Überraschende Farbakzente setzt der Raudfjord, dessen Berghänge auffallend rot schimmern. Diese roten Sandsteinberge sind es auch, die dem Fjord den Namen „roter Fjord“ gaben. Gehen Sie mit den Zodiacs an Land, und genießen Sie die arktische Stille und Einsamkeit.

Eine beeindruckende arktische Landschaft aus steilen Bergen umgibt den Smeerenburgfjord. Wenn Ihr Expeditionsschiff hier kreuzt, eröffnen sich Ihnen fantastische Gletscherpanoramen. Beim Landgang zeigt sich vielleicht der scheue Polarfuchs.

Für große Polargeschichte und internationale Forschung ist die kleine Siedlung Ny Alesund bekannt. Die nördlichste dauerhafte zivile Forschungsstation der Welt widmet sich der Meteorologie sowie Untersuchungen zur Klimaerwärmung und von Polarlichtern. Rund 30 Personen leben hier im Winter und etwa 120 Personen im Sommer. In Ny Alesund befindet sich das nördlichste Postamt der Welt.

8. Tag: Auf See
Ein weiterer Tag auf See folgt und es bleibt Zeit zum Tagebuch schreiben, sich über bereits Erlebtes auszutauschen oder einfach die Seele baumeln zu lassen.

9. – 12. Tag: Nordostgrönland-Nationalpark
Eine ferne Inselwelt, die meiste Zeit des Jahres in Eis gehüllt, mit Bergen bis weit in den Himmel, von Menschen unberührt: Nordostgrönland gilt als die schöne Unbekannte. Ihr Expeditionsschiff bewegt sich auf flexiblem Kurs zu den tiefen Fjorden des Nordostgrönland-Nationalparks – weltgrösster seiner Art und Heimat von Moschusochsen, Eisbären, Polarfüchsen und Schneehasen. Menschen werden Ihnen hier kaum begegnen, dafür aber spannende Historie und Natur.

Sabine Ø liegt nur wenige Kilometer östlich der Halbinsel Wollaston Forland und wurde durch Europäer im August 1823 entdeckt. Hier sind Feuerplätze der Prä-Inuit und Reste von Wohnstätten zu finden, die der Thule-Kultur zuzurechnen sind.

Clavering Ø wurde durch die Zweite Deutsche Nordpolar-Expedition 1869/1870 unter Carl Koldewey nach Douglas Charles Clavering benannt, ein britischer Polarforscher, der diese Region im Jahr 1823 erforscht hatte. Clavering war hier auf eine Gruppe von zwölf Inuit gestossenen. Seine Expedition blieb die erste und die letzte Begegnung von Europäern mit dieser Inuit-Gruppe. Koldewey fand nur noch halbverfallene Hütten der Nordostgrönländer vor, die vermutlich um 1850 ausgestorben waren.

Geschichten der Geologie und Glaziologie offenbaren sich Ihnen im Labyrinth des Kaiser Franz Josef Fjords. Steil aufragende Felswände wechseln sich mit Gletscherzungen ab, von denen kleine und grosse Eisberge ins Meer driften.

Die dreieckige Ella Ø fasziniert mit einer fast 1.200 m hohen Bergflanke. Die Insel wurde 1899 von einer Expedition des schwedischen Polarforschers Alfred Gabriel Nathorst entdeckt und von diesem nach seiner Frau benannt. Nathorst fand hier, erstmals in Ostgrönland, Fossilien aus dem Kambrium.

Dramatische Berge, Gletscher und weite Tundra schmücken die Ufer des König Oskar Fjords. Werden Ihre unvergesslichen Eindrücke der grönländischen Ursprünglichkeit hier vielleicht von der Sichtung eines Eisbären gekrönt?

13. – 14. Tag: Grönlands Ostküste
Im Scoresbysund, dem längsten Fjordsystem der Welt, erwarten Sie hohe Gebirge, mächtige Gletscher und treibende Eisberge. Steile Felswände und markante Eisformationen prägen die Szenerie. Bei einer Wanderung durch die herbstliche Tundra können Sie mit Glück Polarfüchse beobachten.

15. – 16. Tag: Auf See
Sie haben nochmals Zeit die letzten beiden Tage auf See die Sicht auf die scheinbar endlosen Weiten der arktischen Region sowie die Annehmlichkeiten an Bord zu geniessen.

17. Tag: Ausschiffung in Longyearbyen, Spitzbergen
Nach dem Frühstück Ausschiffung in Longyearbyen. Gruppentransfer zum Flughafen und Sonderflug zurück nach Deutschland. 

Reisedaten

Auf Anfrage
01.08.2027 - 17.08.2027 | 17 Reisetage | HANSEATIC nature
CHF 16'290.-
Tourcode: 4878

Persönliche Beratung

Andrea Maurer

Preise pro Person

Saison 2027
  • Aussenkabine auf Anfrage
  • Panoramakabine auf Anfrage
  • French Balcony Kabine ab CHF 16'290.–
  • Balkonkabine ab CHF 17'870.–
  • Junior Suite mit Balkon auf Anfrage
  • Grand Suite mit Veranda auf Anfrage

Die Preise sind Richtpreise und können variieren.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Sonderflüge ab/bis Deutschland, inkl. Economy-Klasse möglich
  • Transfers vor Ort
  • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie, inkl. Vollpension an Bord
  • Geführte Landausflüge (inkl. Zodiacfahrten)
  • Vorträge durch Experten (auf Deutsch)
  • Minibar, Kaffee- und Teespezialitäten, Champagner zur Begrüssung
  • Warmer Parka, Gummistiefel, Swarovski-Fernglas und Nordic-Walking-Stöcke (zur Ausleihe)
  • Hafen- und Landungsgebühren
Leistungen nicht inbegriffen
  • An- und Rückreise ab/bis Deutschland
  • Optionale Aktivitäten
  • Versicherungen
  • Trinkgelder

Ihr Zuhause unterwegs

HANSEATIC nature
HANSEATIC nature

Dieses moderne und elegante Expeditionsschiff der Extraklasse bietet Platz für maximal 230 Gäste (bzw. 199 Gäste bei Antarktis-Reisen und Spitzbergen-Umrundungen). Als eines der wenigen Expeditionsschiffe der Welt ist die Bordsprache Deutsch, was gerade bei den wissenschaftlichen Vorträgen von Vorteil sein kann. Zum Entdecker wird man unter freiem Himmel – deshalb verfügt die «HANSEATIC nature» über sehr viel offene Decksfläche. Hören Sie das Eis knacken, wenn Sie in der Antarktis ganz vorne am Bug stehen. Oder entdecken Sie die dichten Mangrovenwälder des Amazonas aus unterschiedlichen Perspektiven, während sie auf Armeslänge an Ihnen vorbeiziehen.

Gut zu wissen / Hinweise

Der Einzelzuschlag beträgt auf dieser Reise in den Kategorien 1-8 nur 25%.

Gerne sind wir Ihnen bei der Organisation Ihrer An- & Abreise sowie allfälligen Verlängerungsprogrammen behilflich.

Aufgrund von Wetter- und Eisverhältnissen sind Routenänderungen jederzeit vorbehalten.