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Expeditionskreuzfahrt Arktis Odyssee
Expeditionskreuzfahrt Arktis Odyssee
Spitzbergen, Lofoten, Jan Mayen, Ostgrönland und Island
Diese Reise führt durch sechs arktische Regionen in drei Ländern und vereint die Höhepunkte der Arktis in einer einzigen grossen Expedition. Von Spitzbergen mit unberührter Wildnis geht es über die Bäreninsel zu den spektakulären Lofoten, weiter über den Nordatlantik vorbei an Jan Mayen bis nach Ostgrönland mit dem Nordostgrönland-Nationalpark und dem Inuit-Dorf Ittoqqortoormiit, bevor die Reise in Reykjavík endet.
Auf einen Blick
- Reiche Vielfalt an Natur & Tierwelt
- Vier arktische Welten in einer Reise
- Modernes Expeditionsschiff mit hohem Komfort
Reiseprogramm
1. Tag: Einschiffung in Longyearbyen, Spitzbergen
Individuelle Anreise nach Longyearbyen in Spitzbergen und Einschiffung. Nach der obligatorischen Sicherheitsübung geht es los auf diese Reise. Stossen Sie auf Ihren Abschied von der Zivilisation an, während Sie in die arktische Wildnis segeln – auf Kurs zum Abenteuer!
2. Tag: Kongsfjorden
Während die schwache arktische Sonne aufgeht, fährt das Expeditionsschiff in den atemberaubenden Kongsfjord ein, ein weitläufiges Fjordsystem, das von den dramatischen Drei-Kronen-Bergen eingerahmt wird, die von knirschenden Gletschern bedeckt sind. Hier besuchen Sie Ny-Ålesund, die nördlichste Siedlung der Erde. Diese skurrile Gemeinde ist bekannt für ihre historische Rolle als Stützpunkt legendärer Polarforscher wie Amundsen und Nansen und in jüngerer Zeit für ihre Vielzahl internationaler Forschungsstationen. Dieser abgelegene Aussenposten unterstützt weiterhin wichtige Forschungsarbeiten inmitten seiner atemberaubenden Umgebung und verbindet dabei die Grenzen von Wissenschaft und Erforschung.
3. Tag: Nordwest-Spitzbergen
Der Nordwesten von Spitzbergen bewahrt eine reiche Geschichte der frühen Arktisforschung und des Walfangs und steht seit 1973 unter Naturschutz als Nationalpark. Das Gebiet, das 1596 erstmals von William Barents besucht wurde, wurde schnell von Walfängern aus Holland und England in Beschlag genommen, deren eindringliche Überreste, wie die Specköfen und die Gräber junger Seeleute in Smeerenburg, noch heute zu sehen sind. Die Region wurde von der Natur zurückerobert und ist dank strenger gesetzlicher Schutzmassnahmen wieder ein unberührtes Wildnisparadies, das ein reichhaltiges Ökosystem aus arktischen Blumen, Seevögeln, Walrossen und Eisbären sowie vielen anderen Arten beherbergt.
4. Tag: Südspitzbergen
Am nächsten an Grönland liegen die grünen Fjorde im Südwesten von Svalbard, wie Bellsund und Hornsund, die von den milden Atlantikströmungen genährt werden. Diese fruchtbaren Täler beherbergen Rentiere, Polarfüchse, nistende Seevögel und treibende Eisberge aus den nahegelegenen Gletschern. Reich an Tierwelt und Geschichte bietet die Gegend Höhepunkte wie die historischen Stätten Calypsobyen und Bamsebu sowie die belebten Vogelklippen von Gnålodden, was sie zu einer der vielfältigsten und faszinierendsten Regionen Spitzbergens macht.
5. Tag: Bäreninsel (Bjørnøya)
Auf halbem Weg zwischen Spitzbergen und dem norwegischen Festland liegt Bjørnøya (auf Englisch «Bear Island»). Dieser einsame Aussenposten beherbergt ironischerweise keine Eisbärenpopulation, doch die steilen Klippen sind ein Paradies für Vogelarten wie Papageientaucher, Trottellummen, Tordalken und Eissturmvögel.
Begleiten Sie Ihr Expeditionsteam, um dieses Naturparadies vom besten Aussichtspunkt aus zu erleben – vom Wasser aus!
6. Tag: Auf See
Während Sie die hohe Arktis hinter sich lassen, steigen die Temperaturen spürbar an, während der Kapitän Kurs auf die Lofoten nimmt. Die Tage auf See bieten Ihnen abwechslungsreiche Momente zur Erholung und Entspannung.
Begleiten Sie Ihr Expeditionsteam auf den Aussendecks zur Wildtierbeobachtung oder besuchen Sie spannende Fachvorträge im Bordtheater zu Geschichte, Ökologie und Tierwelt der Region. Nutzen Sie den Fitnessraum oder entspannen Sie in den Whirlpools, während Eissturmvögel das Schiff begleiten.
7. Tag: Svolvær, Norwegen
Svolvær, das durch Brücken über eine Vielzahl kleiner Inseln verbunden ist, gleicht einem winzigen arktischen Venedig und blüht dort, wo Land auf Wasser trifft. Diese bezaubernde Kleinstadt ist die grösste der Lofoten und bietet das typische Lofoten-Erlebnis. Bunte Holzhütten am Wasser sind mit Angelausrüstung behängt, Kabeljau hängt zum Trocknen auf Holzgestellen, und Fischer- und Ausflugsboote schaukeln sanft im Hafen.
Zwar wimmelt es in der Stadt nur so von wunderschönen Galerien, Boutiquen, gemütlichen Cafés und schicken Restaurants, doch das Beste, was man in Svolvær unternehmen kann, ist zweifellos, die Wanderschuhe zu schnüren und loszuziehen, um die Gegend zu erkunden. Die Stadt verfügt über ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen, die direkt vom Stadtzentrum aus zugänglich sind, und die Aussichten muss man einfach gesehen haben, um sie zu glauben.
8. Tag: Reine, Norwegen
Reine ist ein kleines Fischerdorf auf den Lofoten, umgeben von Inseln, Brücken und markanten Berggipfeln. Der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten im Sinne des «Friluftsliv» – dem Leben in der Natur. Heute zieht Reine Besuchende aus aller Welt an, bleibt aber ein authentischer und lebendiger Küstenort.
9. Tag: Auf See
Auf See in Richtung Jan Mayen erleben Sie den Nordatlantik in seiner rauen, offenen Form. Weite Horizonte, wechselnde Wetterlagen und gute Chancen auf Seevögel wie Eissturmvögel begleiten die Fahrt. Während das Schiff Kurs auf die abgelegene Vulkaninsel nimmt, prägen Ruhe, Bewegung des Meeres und die besondere Stimmung hoher Breiten den Tag an Bord.
10. Tag: Jan Mayen, Norwegen
Die aktive Vulkaninsel Jan Mayen liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken, dem «Rückgrat» des Atlantischen Ozeans. Die geheimnisvolle und abgelegene Insel ist der einzige aktive Vulkan Norwegens und zugleich der nördlichste aktive Vulkan der Erde. Jan Mayen wird nur von rund 18 Menschen bewohnt – hauptsächlich Wissenschaftlern und norwegischen Soldaten. Der vulkanische Ursprung ist überall sichtbar: Schlackenkegel, erstarrte Lavaströme und der markante, an den Fuji erinnernde Gipfel des Beerenbergs prägen die Landschaft, während robuste Tundrapflanzen und zahlreiche Seevögel die schroffen Küsten beleben.
11. Tag: Auf See
Auf See in Richtung Ittoqqortoormiit erleben Sie die Überquerung der Dänemarkstrasse mit offenen Gewässern und guter Chance auf Sichtungen von Seevögeln und Meeressäugern. An Bord bestimmen Ruhe, Weite und die Vorbereitung auf die abgelegene Siedlung im Osten Grönlands den Tag.
12. Tag: Ittoqqortoormiit, Grönland
Ittoqqortoormiit zählt zu den abgelegensten Siedlungen der Welt und ist die einzige Ortschaft in dieser Region. Der Name bedeutet «Menschen, die in grossen Häusern leben» und geht auf die Gründung im Jahr 1925 zurück. Die Versorgung erfolgt nur ein- bis zweimal jährlich, viele Bewohner leben noch von der Subsistenzjagd. Die Gemeinschaft ist eng verbunden und pflegt ihre traditionelle Kultur. Mit Museum, kleinen Geschäften und Kirche empfängt der Ort Besucher oft in farbenfrohen Trachten und gibt einen authentischen Einblick in das Leben in der arktischen Abgeschiedenheit.
13. – 16. Tag: Nationalpark Nordostgrönland und Blosseville-Küste
Von Ittoqqortoormiit aus geht's in Richtung Nordostgrönland-Nationalpark – dem grössten Schutzgebiet der Erde und eines der abgelegensten Gebiete der Arktis. Hier verbringen Sie die nächsten Tage. Die Region beeindruckt mit gewaltigen Fjorden, mächtigen Gletschern, steilen Küsten und einer artenreichen Tierwelt. Einst von nomadischen Inuit bewohnt, ist sie heute weitgehend unberührt und nur schwer zugänglich.
Die Route ist flexibel und richtet sich nach Wetter, Wind und Eis – ganz im Sinne echter Polarforschung. So entstehen einzigartige Möglichkeiten, diese extreme Wildnis je nach Bedingungen zu erkunden.
Zum Abschluss sucht das Expeditionsteam – wenn es die Bedingungen erlauben – noch Möglichkeiten zur Erkundung der Blosseville-Küste, bevor wir die Dänemarkstrasse überqueren.
17. Tag: Auf See
Entspannen Sie sich während der Fahrt auf dem Meer in Richtung Reykjavik und lassen Sie Ihr aufregendes Arktis-Abenteuer Revue passieren.
18. Tag: Ausschiffung in Reykjavík, Island
Besuch der Hallgrímskirkja in Reykjavík und Zeit in der lebendigen Hauptstadt mit ihrer nordischen Kultur, Museen und Einkaufsmöglichkeiten. Nach dem Frühstück erfolgt die Ausschiffung und die Verabschiedung von Crew und Expeditionsteam. Individuelle Heim- oder Weiterreise.
Reisedaten
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16.09.2027 - 03.10.2027 | 18 Reisetage | DiscovererCHF 12'050.-
Preise pro Person
Saison 2027
- Doppelkabine Bullauge ab CHF 12'050.–
- Doppelkabine Ocean ab CHF 13'840.–
- Doppelkabine Vista ab CHF 13'980.–
- Doppelkabine Balkon ab CHF 15'220.–
- Discovery Suite ab CHF 15'910.–
- Doppelkabine Navigator ab CHF 16'590.–
- Owner's Suite ab CHF 19'000.–
- Einzelkabine Vista ab CHF 24'380.–
- Grand Suite ab CHF 20'730.–
Die Preise sind Richtpreise und können variieren, da die Reederei die Preise je nach Nachfrage und Buchungszeitpunkt variabel gestaltet. Der Einzelzuschlag ist immer auf Anfrage.
Leistungen
Leistungen inbegriffen
- Schiffsreise mit Unterkunft in einer geteilten Doppelkabine, inkl. Vollpension
- Gruppentransfers Flughafen – Schiff – Flughafen
- Landgänge und Zodiac-Fahrten
- Vorträge vom Expeditionsteam
- Kostenloser Tee und Kaffee 24 Stunden am Tag
- Digitaler visueller Journal-Link nach der Reise, einschliesslich Reisetagebuch, Galerie, Artenliste und mehr!
- Wasserfeste Expeditionsjacke (Geschenk)
- Steuern und Hafengebühren
Leistungen nicht inbegriffen
- Hin- und Rückreise bis Longyearbyen / ab Reykjavik
- Optionale Aktivitäten
- Versicherungen
- Trinkgelder (nicht obligatorisch)
Ihr Zuhause unterwegs

Die «Discoverer» wurde bei der Rauma Repola Oy Schiffswerft gebaut und nahm 1989 ihren Dienst auf. Seitdem ist sie weltweit unter verschiedenen Eignern im Einsatz, sowohl in polaren Regionen wie auch in Warmwasser-Gewässern
Gut zu wissen / Hinweise
Gerne sind wir Ihnen bei der Organisation Ihrer An- & Abreise sowie allfälligen Verlängerungsprogrammen behilflich.
Aufgrund von Wetter- und Eisverhältnissen sind Routenänderungen jederzeit vorbehalten.




