MS Diana auf dem Göta Kanal

Schiffsreise durch den Göta-Kanal (2024)

von Göteborg nach Stockholm quer durch Schweden fahren

Die Reise auf dem Götakanal mit der historischen «Diana» ist ein ganz besonderes Erlebnis. Sie fahren auf Schwedens wohl schönstem Kanal die malerische Strecke zwischen Göteborg und Stockholm. Während der Reise quer durch Schweden werden Sie an neun Orten einen Zwischenhalt einlegen und die Sehenswürdigkeiten entlang des Kanals bestaunen können. Aber auch der Kanal selber ist spannend; schmal und durch idyllische Landschaften führend. Ein spezieller Höhepunkt ist jeweils auch die Durchfahrt durch die Schleusen. 

Auf einen Blick

6 Reisetage
Schweden
Schiffkategorie 25 - 80 Gäste
ab CHF 2'500.-
Boat
  • 600 Kilometer Kanal, Seen und Flüsse bereisen
  • Schärenlandschaft bewundern
  • 58 Schleusen befahren

Reiseroute

Reiseprogramm

1. Tag: Einschiffung in Göteborg
Am Packhuskai, zwischen Speicherhäusern und historischen Frachtschiffen, steht Ihr Schiff «Diana» am Vormittag zur Einschiffung bereit. Die erste Etappe führt auf dem Göta-Fluss landeinwärts bis zum Väner-See. Sie besuchen das Trollhätte Kanalmuseum, das in einem schönen Gebäude von 1893 untergebracht ist. Hier besteht auch die Möglichkeit, im idyllischen Schleusengebiet mit den aus dem 19. Jahrhundert stammenden Schleusen einen Spaziergang zu unternehmen. Die eindrucksvolle Schleusentreppe bei Trollhättan umfasst vier Schleusen. Die Schiffe bewältigen dabei einen Höhenunterschied von 32 Metern.

2. Tag:  Auf dem Väner-See
Zum Sonnenaufgang nimmt die «Diana» Kurs auf offenes Gewässer: Im Väner-See, rund zehnmal so gross wie der Bodensee, liegt auf einer Insel das prächtige Barockschloss Läckö. n der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde diese Burg in ein Barockschloss umgewandelt. Nachdem das Schloss 150 Jahre lang nicht mehr benutzt worden war, erlebt es nun eine Renaissance mit einem reichen Kulturleben. Wenn Sie Sjötorp erreicht haben, ist dies der eigentliche Start- (respektive Schlusspunkt) des Göta Kanals, der aus insgesamt 58 Schleusen besteht. Das Schleusensystem von Sjötorp selber verfügt über insgesamt acht Schleusen. Sie passieren im Verlaufe des Tages eine Reihe von vier verschiedenen Schleusensystemen in wunderschöner Umgebung. 1822 wurde der Västgöta-Teil des Göta Kanals bei Hajstorp eingeweiht. In Hajstorp legen Sie zum Übernachten bei der obersten Schleuse an, direkt bei der Villa des Kanalingenieurs,
die heute in Privatbesitz ist. 

3. Tag: Über den Vätter-See zum Kloster der Heiligen Birgitta
In Töreboda kreuzt der Kanal die Eisenbahnlinie Göteborg-Stockholm. Sehenswert ist hier auch Lina, die kleinste Fähre Schwedens, die den Göta Kanal übersetzt. Im Verlaufe des Vormittags erreichen Sie bei Tåtorp eine der beiden erhaltenen, 1814 erbauten und von Hand bedienten Schleusen des Göta Kanals.

Anschliessend überqueren Sie den See Viken. Der magische See Viken ist ein wichtiges Wasserreservoir für den westlichen Teil des Kanals. Bald darauf steuert der Kapitän im Spetsnäskanal durch zwei der engsten Passagen des Kanals. Sie sind von Bäumen gesäumt, und in der Umgebung liegen kleine, mit Teichrosen bewachsene Seen.

Am Mittag erreichen Sie Forsvik, ein interessantes Zeugnis der Industriegeschichte. Hier befindet sich auch die älteste Schleuse des Kanals sowie eine imposante Eisenbrücke, beide stammen aus dem Jahr 1813. An der Schleuse werden Sie manchmal von der religiösen Familie Kindbom mit Blumen und Gesang empfangen.

Mit einer Länge von 135 Kilometern und einer Breite von 31 Kilometern ist Vättern der zweitgrösste See Schwedens. Die Klosterkirche Birgitta wurde nach Anweisung der Heiligen Birgitta gebaut und 1430 eingeweiht. Schloss Vadstena wurde von Gustav Vasa Ende der 1540er Jahre erbaut. Einheimische Stadtführer holen Sie am Schiff ab, und Sie fahren mit der kleinen Sightseeing-Bahn zur Klosterkirche und zum Schloss. Hier besteht auch die Möglichkeit zu baden oder sich die Stadt allein anzusehen.

Am Abend Ankunft in Motala, der „Hauptstadt des Göta Kanals“. Sie besuchen das Motala Motormuseum mit seiner umfassenden Sammlung von Autos und Motorrädern in zeittypischen Szenarien mit Radios, Spielzeug und diversen Kuriositäten. Sie verbringen die Nacht an der Kai in Motola.

4. Tag: Über Aquädukte und Schleusentreppen
Die Schleusentreppe in Borenshult ist mit fünf zusammenhängenden Schleusen und einem gesamten Höhenunterschied von 15,3 Metern die zweitgrösste Treppe des Kanals. Der Bau der Schleusen dauerte drei Jahre und wurde 1825 beendet. Sie passieren am Vormittag Borensberg, ein idyllisches Kanaldorf, wo es noch eine von Hand bediente Schleuse. Bei der Schleuse sehen Sie das renommierte Göta Hotell, erbaut 1908, und direkt danach ein hübsches, achteckiges Lusthaus in der sogenannten Västanåkurve. (Auch „Der Schrecken des Steuermanns“ genannt.)

Am Göta Kanal sind zwei Aquädukte erbaut worden. Das 1993 eingeweihte Aquädukt bei Kungs Norrby und das Aquädukt bei Ljungsbro befindet sich das zweite Aquädukt unserer Reise. Dieser wurde 1970 gebaut. Ca. Mitte Nachmittag beginnt die Fahrt durch das Schleusensystem von Berg (15 Schleusen). Diese Schleusentreppe führt 40 Meter hinunter zum See Roxen.

Zusammen mit dem Schiffsguide spazieren Sie zu den Klosterruinen und zur Kirche (ca. 3 Kilometer). Es besteht auch die Möglichkeit, allein am Kanal entlang zu spazieren oder ein Bad im Wasser des Roxen zu nehmen. Das Vreta Kloster war das erste Nonnenkloster Schwedens und wurde ungefähr um 1100 angelegt. Mit dem Bau des Klosters der Heiligen Birgitta in Vadstena verlor es an Bedeutung. Die Kirche gehört zu den interessantesten in Schweden und beherbergt zahlreiche mittelalterliche Kleinode. Heute wird sie als Pfarrkirche genutzt und kann daher nicht immer besichtigt werden. Die Carl Johans Schleusentreppe ist mit ihren sieben miteinander verbundenen Schleusen die längste des Kanals und senkt das Schiff weitere 18,8 Meter ab. Hier gehen Sie nach dem Ausflug wieder an Bord

Für die Übernachtung legen Sie heute bei der idyllischen Schleuse von Klämman an. Die Schleuse liegt eingeklemmt zwischen zwei Hügel, und hat deshalb den Namen „Klämman“ erhalten.

5. Tag: Im Schärengarten der Ostsee
Bei der Oberschleuse von Carlsborg beginnt eine Reihe von acht Schleusen, die Sie hinunter nach Söderköping bringt. Hier kann man sich zwischen den Schleusen die Beine vertreten. Wer einen längeren Spaziergang wünscht, kann auch die 4 Kilometer bis Söderköping zu Fuss gehen. Die idyllische Stadt Söderköping wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet und hatte während der Hansezeit grosse Bedeutung. Heute ist die Stadt auch bekannt für ihre Eiscafés. Hier haben Sie Zeit zur freien Verfügung.

Am Nachmittag passieren Sie die Schleuse in Mem, welche 1831-1832 als letzte Schleuse des Kanals erbaut wurde. Hier wurde der Göta Kanal am 26. September 1832 feierlich in Gegenwart von König Karl XIV Johan eingeweiht. Sie verlassen den Kanal und fahren hinaus in die Ostseebucht Slätbaken. Nach einer kurzen Passage durch die offene See kreuzt das Schiff zwischen Schären.

Mitte Nachmittag sehen Sie die Schlossruine Stegeborg, welche landschaftlich reizvoll auf einer kleinen Insel in der Ostseebucht Slätbaken liegt. Die Burg wurde im frühen Mittelalter errichtet und war Jahrhunderte lang „Schloss und Schlüssel“ zu Östergötland. Hier nehmen wir an einer Führung durch Schlossruine und Kräutergarten teil.

Am Abend Ankunft in Sävsundet. An der Brücke der alten Lotsenstation verweilt das Schiff bis Sonnenaufgang.

6. Tag: Ausschiffung in Stockholm
Der Mälarsee ist Schwedens drittgrösster See. An seinem Ufer stehen zwei Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes – Drottningholm Schloss und die Wikingerstadt Birka. Die Wikingerstadt Birka auf Björkö gilt als die erste Stadt Schwedens. Hier befand sich früher ein bedeutender Seehafen für internationalen Handel. Nach ca. 250 Jahren wurde die Stadt etwa 1000 n. Chr. aufgegeben. Sie unternehmen eine geführte Wanderung auf der Insel und besuchen das Wikinger-Museum.

Das Schloss Drottningholm wurde mit französischen Vorbildern vom Architekten Nicodemus Tessin dem Älteren im Auftrag von Königin Hedvig Eleonora erbaut. Heute ist es eines von Schwedens besterhaltenen königlichen Schlössern aus dem 17. Jahrhundert. Seit 1981 ist Drottningholm der Wohnsitz des Königspaares. Sofern die Zeit reicht, fahren Sie am Schloss vorbei.

Die 1930 eingeweihte Schleuse ist die letzte Ihrer Reise und führt Sie vom Mälarsee zum Saltsjön. Um 16 Uhr endet die Reise in der historischen Altstadt von Stockholm. Ausschiffung und individuelle Weiterreise.

Reisedaten

Auf Anfrage
Durchführung noch nicht garantiert
08.06.2024 - 13.06.2024 | 6 Reisetage
CHF 2'500.-
Auf Anfrage
Durchführung noch nicht garantiert
Reise findet in umgekehrter Richtung statt
14.06.2024 - 19.06.2024 | 6 Reisetage
CHF 2'500.-
Auf Anfrage
Durchführung noch nicht garantiert
20.06.2024 - 25.06.2024 | 6 Reisetage
CHF 2'500.-
Auf Anfrage
Durchführung noch nicht garantiert
Reise findet in umgekehrter Richtung statt
26.06.2024 - 30.06.2024 | 6 Reisetage
CHF 2'500.-
Auf Anfrage
Durchführung noch nicht garantiert
03.07.2024 - 08.07.2024 | 6 Reisetage
CHF 2'500.-
Tourcode: 4006

Persönliche Beratung

Andrea Maurer

Unverbindliche Anfrage

Preise pro Person

  • Kategorie B (Shelter Deck) ab CHF 2'500.–
  • Kategorie C (Main Deck) ab CHF 2'850.–
  • Kategorie A (Brückendeck) ab CHF 3'560.–

Die Preise sind Richtpreise und können variieren.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Schiffsreise in der gebuchten Kategorie
  • Mahlzeiten
  • Ausflüge gemäss Programm
Leistungen nicht inbegriffen
  • Anreise nach Göteborg / von Stockholm
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Ihr Zuhause unterwegs

Diana
Diana

Die «Diana» wurde 1931 bei der Finnboda Werft in Stockholm gebaut. Aufgrund der schwierigen weltweiten Wirtschaftslage war der Anfang für das Schiff jedoch schwierig und während des 2. Weltkrieges war sie für mehrere Jahre sogar ganz stillgelegt. Seit dem Ende des Krieges fährt die «Diana» unter verschiedenen Eigner erfolgreich in Schwedens Gewässern. 2009 wurde das Schiff unter Denkmalschutz gestellt. Wieso das so ist, sieht man schnell, wenn man an Bord kommt. Die Restaurierungen wurden jeweils mit viel Liebe zum Detail ausgeführt; dunkle Hölzer, Messingverzierungen und Textilien, die an vergangene Tage erinnern. Die Grösse des Schiffes musste an die zu passierenden Schleusen angepasst werden. Deshalb gleichen die Kabinen auch eher historischen Schlafwagenabteilen. Um das nostalgische Ambiente des Schiffes zu wahren, verzichtet die Reederei auf Fernseher und Radio an Bord.

Gut zu wissen / Hinweise

Gerne sind wir Ihnen bei der An- und Abreise sowie einem möglichen Vor- oder Nachprogramm behilflich. 

 

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