Winterlandschaft in Spitzbergen

Mitternachtssonne in Ostspitzbergen

Spitzbergens Ost- und Südküste

Die Mitternachtssonne in der unberührten Natur im Süden und Osten von Spitzbergen zu erleben wird ein bleibendes Erlebnis für Sie sein - vor allem auch wegen der Natur. Staunen Sie über eindrückliche Gletscher, historischen Stätten, grossen Seevogelkolonien und ruhige Fjordsystemen, wo die Chance gross ist, Wale, Robben und vielleicht sogar Eisbären zu sehen.

Auf einen Blick

Reisetage
Spitzbergen
Lange Wanderungen
ab CHF 3'980.-
Boat
  • Landschaft aus Eis und Schnee
  • artenreiche Tierwelt
  • Flora und Fauna entdecken

Reiseroute

Reiseprogramm

1. Tag: Einschiffung in Longyearbyen, Spitzbergen
Individuelle Anreise nach Longyearbyen und Einschiffung auf Ihr Expeditionsschiff. Nach dem Kabinenbezug und der Sicherheitsübung heisst es "Leinen los!". Bei der Fahrt durch den Isfjord besteht die erste Möglichkeit, Zwergwale zu beobachten.

2. Tag: Hornsund
Sie beginnen den Tag mit einer ruhigen Fahrt durch die Seitenfjorde des spektakulären Hornsundgebiets im Süden Spitzbergens. Sie geniessen die Aussicht auf die hoch aufragenden Berggipfel. Der Berg Hornsundtind erhebt sich bis auf 1'431 Meter, während der Gipfel des Bautaen zeigt, warum die frühen holländischen Entdecker der Insel den Namen Spitzbergen gaben, was "spitze Berge" bedeutet. In der Gegend gibt es 14 Gletscher, und Sie haben gute Chancen, Robben und vielleicht sogar Eisbären zu begegnen. Auf den nahe gelegenen Klippen von Sofiakammen nisten Tausende von Dreizehenmöwen- und Zwergalkenpaaren, und am Abend können Sie vielleicht Tausende von Sattelrobben auf den Eisschollen von Sørkapp beobachten.

Lange Wanderung: Wenn die Bedingungen es zulassen, landen Sie in Treskelodden und wandern dann von Treskelen nach Adriabukta. Von dort wandern Sie weiter westlich nach Hyrneodden und nördlich zum Gletscher in Wibewika (ca. 16 Kilometer), wo Sie abgeholt werden. Die Gäste, die auf dem Schiff bleiben, werden ihr Programm in Brepollen (vormittags) und Luciakammen oder Sofiakammen (nachmittags) absolvieren. Möglicherweise wird dieses Programm auch in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt.

3. Tag: Diskobukta
Nach der Fahrt durch das Treibeis des Storfjorden, wo Sie manchmal Sattelrobben sehen, landen Sie im Nordwesten von Edgeøya am Nordufer des Rosenberdalflusses. Hier haben Sie die Möglichkeit, auf dem erhöhten Strand zum Rosenbergdalen zu wandern, wo es von grasenden Rentieren wimmelt. Danach wollen Sie auf dem Weg nach Stretehamna an einer Klippe mit nistenden Trottellummen vorbeigehen, wo in der Nähe einer achteckigen, 1905 erbauten Fallenstellerhütte oft eine Herde Walrosse am Strand liegt. Siekönnen auch die Überreste eines Pomor-Hauses aus dem 19. Jahrhundert sowie die Knochen von Walrossen sehen, die in früheren Jahrhunderten gejagt wurden.

Lange Wanderung: Wenn die Bedingungen es zulassen, landen Sie in Blankoddden, in der Nähe einer grossen Dreizehenmöwenkolonie in einem schönen Canyon, und wandern dann in nördlicher Richtung entlang der Küste nach Kapp Lee (ca. 20 Kilometer) oder auf die Südseite des Rosenbergdalen (ca. 17 Kilometer), wo Sie abgeholt werden. Das Programm kann auch in umgekehrter Richtung durchgeführt werden. Wenn diese lange Wanderung nicht möglich ist, wird am Tag 4 eine alternative Wanderung angeboten.

4. Tag: Freemansundet
Sie fahren in den Freemansundet und wollen in der Tundraebene von Sundneset auf der Insel Barentsøya anlanden. Hier besichtigen Sie die Würzburgerhütte, die vor sechzig Jahren von einer deutschen Forschungsexpedition gebaut wurde, und machen dann einen Spaziergang durch die Tundra, um Spitzbergens Rentiere und Nonnengänse zu beobachten. Danach plant das Expeditionsteam eine Zodiacfahrt in der Nähe des Freeman-Gletschers und den Besuch einer Dreizehenmöwenkolonie in einem nahe gelegenen Canyon. Sollte der Freemandundet jedoch stark vereist sein, fahren Sie stattdessen zum Negribreen, einer der grössten Gletscherfronten auf der Ostseite Spitzbergens. Hier können Sie eine Zodiacfahrt unternehmen und auf der Walrossinsel anlanden, die seit Ende des letzten Jahrhunderts eisfrei ist.

Lange Wanderung: Wenn die Bedingungen es zulassen, landen Sie auf Barentsøya, in der Nähe kleiner Seen mit Wild- und Watvögeln, und wandern dann östlich entlang der Küste von Barentsøya nach Freemanbreen. Nach etwa 10 Kilometern kommen Sie an einer Dreizehenmöwen-Kolonie vorbei. Nach weiteren 10 Kilometer Wanderung werden Sie an der Westseite des Freemanbreen abgeholt. Dies ist ein gutes Gebiet, um Eisbären zu beobachten. Das Programm kann auch in umgekehrter Richtung durchgeführt werden.

5. Tag: Agardhfjellet
Heute fahren Sie zur Ostseite von West-Spitzbergen (Westseite des Storfjorden). Das Expeditionsteam plant eine Wanderung zu den Brutplätzen der Elfenbeinmöwen im Agardhfjellet, der etwa 300 Meter hoch liegt. Das Tal, das die Nester beherbergt, ist mit Fossilien von Belemniten und Ammoniten übersät.

6. Tag: Südspitzbergen
Heute will der Kapitän am Stellingfjellet anlanden, in der Nähe der grössten Kolonie von Trottellummen in Spitzbergen. Später am Tag werden Sie an der selten besuchten Küste von Südspitzbergen, in der Bucht von Isbukta, anlanden.

7. Tag: Bell Sund
Sie setzen die Reise im Bell Sund fort, einem der grössten Fjordsysteme Spitzbergens. Durch die Meeresströmungen ist dieses Gebiet etwas wärmer als andere Gebiete des Archipels, was sich in der relativ üppigen Vegetation zeigt. Hier gibt es ausgezeichnete Möglichkeiten, sowohl die Geschichte als auch die Tierwelt zu entdecken. Eine Möglichkeit ist die Insel Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords, wo stapelweise Beluga-Skelette gefunden werden können. Diese Überreste von Walschlachtungen aus dem 19. Jahrhundert sind eine eindringliche Erinnerung an die Folgen der zügellosen Ausbeutung. Glücklicherweise wurden die Belugas nicht bis zum Aussterben gejagt, und die Chancen stehen gut, dass Sie auf eine Herde treffen. Alternativ können Sie bei einer Fahrt durch die Seitenfjorde des Bell Sund die Tundra erkunden, wo Rentiere gerne fressen, sowie die Felshänge, an denen kleine Alken brüten.

Lange Wanderung: Wenn die Bedingungen es erlauben, landen Sie in Recherchelagune und wandern am Ostufer des Recherchefjords entlang, vorbei an Laegerneset (Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert). Das Ziel ist die Ahlstrandhalvøya und von dort aus die Ingebrigtsenbukta. Wenn nötig, können Ihnen die Zodiacs vom Schiff an der Flussmündung helfen. Die Wanderung kann unter Umständen auch in umgekehrter Richtung erfolgen oder im Ingeborgfjellet starten, um dann an der Küste entlang zur Westseite der van Muydenbukta zu wandern, entlang eines Ufers mit vielen Walskeletten. 

8. Tag: Ausschiffung in Longyearbyen, Spitzbergen
Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Weiterreise.

Tourcode: 3494

Persönliche Beratung

Andrea Maurer

Unverbindliche Anfrage

Preise pro Person

  • Vierbettkabine ab CHF 3'980.–
  • Dreibettkabine ab CHF 4'780.–
  • Doppelkabine Bullauge ab CHF 5'560.–
  • Doppelkabine Fenster ab CHF 5'980.–
  • Doppelkabine Deluxe ab CHF 6'370.–
  • Doppelkabine Superior ab CHF 7'240.–

Die Preise sind Richtpreise und können variieren.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie, inkl. Vollpension an Bord
  • Geführte Landausflüge (inkl. Zodiacfahrten)
  • Vorträge durch Experten (in Englisch)
  • Kaffee/Tee/Wasser
  • Gummistiefel und Schneeschuhe (zur Ausleihe)
  • Hafen- und Landungsgebühren
  • Sammeltransfers vom/zum Flughafen am Ein- und Ausschiffungstag (auf ausgewählte Flüge)
Leistungen nicht inbegriffen
  • An- und Rückreise nach/von Longyearbyen
  • Versicherungen
  • Trinkgelder

Ihr Zuhause unterwegs

Plancius
Plancius

Die «Plancius» wurde 1976 als Meeresforschungsschiff für die Niederländische Königliche Marine gebaut. 2009 wurde sie zu einem Passagier-Schiff umgebaut und entspricht den neuesten SOLAS-Vorschriften (Safety of Live at Sea). Die «Plancius» bietet ausreichend Raum für maximal 108 Passagiere und besticht durch eine nüchterne aber moderne und komfortable Innenausstattung.

Gut zu wissen / Hinweise

Der Einzelkabinenzuschlag beträgt 70 %.

Einzelreisende können ohne Aufpreis eine Kabine mit einem Reisenden des gleichen Geschlechts teilen.

Gerne sind wir Ihnen bei der Organisation Ihrer An- & Abreise sowie allfälligen Verlängerungsprogrammen behilflich.

Aufgrund von Wetter- und Eisverhältnissen sind Routenänderungen jederzeit vorbehalten.