Zodiac-Anlandung mit Pelzrobbe die zuschaut

Falkland - Südgeorgien - Elephant Island - Antarktika - Polarkreis

Begegnen Sie bis zu sechs Pinguinarten

Diese Reise zu den Falklandinseln, Südgeorgien und der Antarktischen Halbinsel ist ein Traum für jeden Tierliebhaber. Die Expedition erkundet eines der letzten ungezähmten Gebiete der Erde – ein Land mit wildromantischen Landschaften und einer unglaublich vielfältigen Tierwelt. Und das bis südlich des Polarkreises.

Auf einen Blick

16.02.2026 - 10.03.2026
23 Reisetage
Falkland Inseln / Südgeorgien / Antarktika
ab CHF 16'200.-
Boat
  • Albatrosse auf den Falkland
  • Pinguin- und Seeelefantenkolonien in Südgeorgien
  • Eis- und Gletscherwelt von Antarktika

Reiseroute

Reiseprogramm

1. Tag: Einschiffung in Ushuaia, Argentinien
Individuelle Anreise nach Ushuaia. Einschiffung auf Ihr Expeditionsschiff. Nach dem Kabinenbezug und der Sicherheitsübung heisst es "Leinen los!". Sie nehmen Kurs auf die Falklandinseln.

2. Tag: Auf See
Obwohl Sie jetzt auf See sind, gibt es selten einen einsamen Moment, denn mehrere Vogelarten wie Albatrosse, Sturmschwalben, Sturmtaucher und Tauchsturmvögel folgen dem Schiff auf dem Weg nordostwärts. Zudem hält das Expeditionsteam Vorträge an Bord, um Sie auf die kommenden Tage einzustimmen.

3. Tag: Falklandinseln
Die Falklandinseln bieten eine vielfältige Tierwelt an. Vielen Tieren kann man sich leicht aber mit Vorsicht annähern. Diese Inseln sind ein weitgehend unbekanntes Kleinod, welches in der Schweiz hauptsächlich durch den Krieg zwischen Grossbritannien und Argentinien im Jahr 1982 in Erinnerung ist. Hier leben nicht nur zahlreiche Vogelarten, sondern in den umliegenden Gewässern auch die Schwarzkinndelfine und Commerson-Delfine. Es sind, sofern es die Wetterbedingungen es zulassen, zum Beispiel Anlandungen an den folgenden Orten geplant:

Westpoint Island – Diese wunderschöne Insel beherbergt eine Vielzahl an Vogelarten. Unter ihnen hat es auch eine Kolonie von Felsenpinguinen. 

Saunders Island – Dort können Sie den schwarzbraunen Albatros und seine manchmal ungeschickten Landungen beobachten. Hier finden Sie auch Königspinguine, Magellanpinguine und Eselspinguine.

4. Tag: Port Stanley, Falkland
Die Hauptstadt der Falklands, Port Stanley, hat südamerikanische Züge gemischt mit etwas viktorianischem Charme. Bunte Häuser, gepflegte Gärten und englische Pubs prägen das Bild. In der Umgebung sind einige rund 100 Jahre alte Schiffswracks zu sehen, stille Zeitzeugen der Seefahrt des 19. Jahrhunderts.

5. - 6. Tag: Auf See
Auf dem Weg nach Südgeorgien überqueren Sie die Antarktische Konvergenz. Innerhalb weniger Stunden kühlt sich die Temperatur erheblich ab und durch unterschiedliche Wassertemperaturen steigt nährstoffreiches Wasser an die Oberfläche des Meeres. Durch dieses Phänomen wird eine Vielzahl von Seevögeln, unter anderem mehrere Arten von Albatrossen, Sturmtaucher, Sturmvögel, Walvögel und Skuas, angelockt, die Sie in unmittelbarer Nähe des Schiffes beobachten können.

7. - 10. Tag: Südgeorgien
Sie erreichen Südgeorgien, ein Tierparadies wie kein zweites auf dieser Welt. Die Wetterbedingungen können hier eine grosse Herausforderung darstellen und werden das Tagesprogramm weitgehend bestimmen.

Je nach Witterungsbedingungen sind zum Beispiel Anlandungen an den folgenden Orten möglich:

Fortuna Bay – In dieser wunderschönen Bucht leben viele Königspinguine und Robben. Hier haben Sie möglicherweise auch die Möglichkeit, die letzte Etappe von Shackletons Route zur verlassenen Walfangstation Stromness zu erwandern. Dieser Weg führt über den Gebirgspass hinter Shackletons Wasserfall. Da das Gelände teilweise sumpfig ist, sollten Sie sich darauf einstellen, einige kleine Bäche überqueren zu müssen.

Salisbury Plain / St. Andrews Bay / Gold Harbour – Diese Orte beherbergen nicht nur die drei grössten Königspinguinkolonien in Südgeorgien, sie sind auch drei der weltweit grössten Brutgebiete der südlichen See-Elefanten. Beobachten Sie, wie die Vier-Tonnen-Bullen ständig über ihre Reviere wachen, in denen Dutzende von Weibchen gerade ihre Jungen bekommen haben oder diese in Kürze bekommen werden.

Grytviken – Sie haben die Möglichkeit, diese verlassene Walfangstation zu besuchen, wo Königspinguine jetzt durch die Strassen watscheln und Seebären faul herumliegen, als ob ihnen der Ort gehört – was eigentlich auch der Fall ist. Sie können auch das South-Georgia-Museum sowie Shackletons Grab besuchen.

11. Tag: Auf See
Auf dieser Route können Sie auf Treibeis treffen oder sogar einen Tafeleisberg entdecken. Dann könnten sich Südpolar-Skuas und Schneesturmvögel den anderen Seevögeln anschliessen und dem Schiff in Richtung Süden folgen.

12. Tag: South Orkney Islands
Je nach Wetterbedingungen können Sie eine argentinische Forschungsstation auf der Insel Laurie besuchen. Das Personal wird Ihnen gerne die Station zeigen. Wenn ein Besuch hier nicht möglich ist, können Sie stattdessen in Shingle Cove auf Coronation Island anlanden.

13. Tag: Elephant Island
Elephant Island ist vor allem berühmt, weil ein Grossteil der Mannschaft von Sir Ernest Shackleton monatelang hier ausharrte, während Shackleton mit ein paar Mannschaftsmitgliedern versuchte, mit einem kleinen Rettungsboot nach Südgeorgien zu gelangen, um von dort Hilfe für seine Mannschaft zu organisieren. Die Bedingungen auf Elephant Island lebensfeindlich. Die Küste besteht hauptsächlich aus vertikalen Fels- und Eisklippen, die den Elementen stark ausgesetzt sind und dass hier 22 Mann monatelang im antarktischen Winter ausharren konnten, grenzt an ein Wunder. Wenn möglich bringen Sie die Zodiacs nach Point Wild, wo die Mitglieder von Shackletons Expedition auf wundersame Weise diese Monate überleben konnten.

14. Tag: Antarctic Sound
Wenn es das Eis zulässt, fahren Sie in den Antarctic Sund am nordwestlichen Rand des Weddellmeeres. Hier können Sie kolossale Tafeleisberge am östlichen Rand der Antarktischen Halbinsel bewundern. Brown Bluff ist ein möglicher Ort für eine Anlandung, an dem Sie vielleicht die Chance haben, den Fuss auf den Kontinent zu setzen.

15. Tag: Südliche Shetlandinseln
Die Südlichen Shetlandinseln sind windgepeitscht und oft in Nebel gehüllt, bieten aber dennoch eine eindrückliche Flora (Moose, Flechten, blühende Gräser) und Fauna (Eselspinguine, Kinnriemenpinguine, südliche Riesensturmvögel).

Auf Deception Island fährt das Schiff durch Neptuns Bellows in die überflutete Caldera ein. Hier finden Sie heisse Quellen, eine verlassene Walfangstation und Tausende von Kapsturmvögeln, zahlreiche Dominikanermöwen, braune und Südpolar Skuas und antarktische Seeschwalben. In dieser faszinierenden und kargen, schneebedeckten Vulkanlandschaft kann man gut wandern.

16. - 20. Tag: Antarktische Halbinsel
Graue Gipfel, welche mit Schnee bedeckt sind, blau-weisse Eisberge und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt erwartet Sie auf der Antarktischen Halbinsel. Sie fahren in die Gegend der Gerlachstrasse und entdecken eine der schönsten Landschaften, welche die Antarktis zu bieten hat. Anlandungen können an folgenden Orten möglich sein:

Neko Harbour – Eine epische Landschaft bestehend aus riesigen Gletschern und endlosem, von Wind geformten Schneeflächen. Bei einem Ausflug mit dem Zodiac haben Sie die beste Aussicht auf die Sie umgebenden Berggipfel.

Paradise Bay – Während einer Zodiacfahrt in dieser weitläufigen, von Eis übersäten Bucht bestehen gute Chancen Buckel- oder Zwergwale zu sehen.

Crystal Sound – Hier befinden Sie sich in der Nähe des Polarkreises, welchen Sie am Vormittag überqueren werden.

Detaille Island – Sie können hier in der Nähe einer verlassenen britischen Forschungsstation anlanden. Im Gebiet befinden sich hohen Berge und imposante Gletscher.

Pourquoi Pas Island – Sie können um diese Insel fahren, die nach dem Schiff des berühmten französischen Entdeckers Jean-Baptiste Charcot benannt ist. Dieser Ort ist bekannt für seine engen Fjorde, hohen Berge und vielen Gletschern. 

Horseshoe Island – Hier befindet sich die ehemalige britische Basis Y, ein Überbleibsel der 1950er Jahre. Diese ist immer noch mit fast der gesamten damaligen Technologie ausgestattet.

21. - 22. Tag: Auf See
Mehrere Albatrosarten können dem Schiff in den letzten Tagen Ihrer Reise folgen, zusammen mit Sturmvögeln, Sturmtauchern oder Tauchsturmvögel. Gönnen Sie sich noch einen letzten Drink an der Bar zusammen mit neu gewonnen Reisebekanntschaften und stossen Sie auf die erfolgreiche Reise an.

23. Tag: Ausschiffung in Ushuaia, Argentinien
Ausschiffung in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Nach der Ausschiffung organisierter Transfer zum Flughafen und individuelle Weiterreise.

Reisedaten

Auf Anfrage
16.02.2026 - 10.03.2026 | 23 Reisetage
CHF 16'200.-
Tourcode: 4321

Persönliche Beratung

Andrea Maurer

Unverbindliche Anfrage

Preise pro Person

  • Vierbettkabine Bullauge ab CHF 16'200.–
  • Dreibettkabine Bullauge ab CHF 18'300.–
  • Doppelkabine Bullauge ab CHF 19'650.–
  • Doppelkabine Fenster ab CHF 20'500.–
  • Doppelkabine Deluxe ab CHF 22'100.–
  • Doppelkabine Superior ab CHF 23'210.–
  • Junior Suite ab CHF 24'780.–
  • Grand Suite ab CHF 28'200–

Die Preise sind Richtpreise und können variieren.

Leistungen

Leistungen inbegriffen
  • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie, inkl. Vollpension an Bord
  • Geführte Landausflüge (inkl. Zodiacfahrten)
  • Vorträge durch Experten (in Englisch)
  • Kaffee/Tee/Wasser
  • Gummistiefel und Schneeschuhe (zur Ausleihe)
  • Hafen- und Landungsgebühren
  • Sammeltransfers zum Flughafen am Ausschiffungstag (direkt nach Ausschiffung)
Leistungen nicht inbegriffen
  • An- und Rückreise ab/bis Ushuaia
  • Optionale Aktivitäten
  • Versicherungen
  • Trinkgelder

Ihr Zuhause unterwegs

Hondius
Hondius

Die 2019 in Dienst gestellte «Hondius» wurde in Kroatien erbaut. Mit einer hohen Eisklasse eignet es sich hervorragend für Expeditionsreisen in polare Gewässer. Die moderne und komfortable Ausstattung lässt den Gast sich schnell wohl- und zuhausefühlen. 

Gut zu wissen / Hinweise

Der Einzelkabinenzuschlag beträgt 70 %.

Einzelreisende können ohne Aufpreis eine Kabine mit einem Reisenden des gleichen Geschlechts teilen.

Gerne sind wir Ihnen bei der Organisation Ihrer An- & Abreise sowie allfälligen Verlängerungsprogrammen behilflich.

Aufgrund von Wetter- und Eisverhältnissen sind Routenänderungen jederzeit vorbehalten.

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